Die Berner Energiezukunft braucht die KWO

Der Entscheid zum Atomausstieg ist gefallen, in Bern durch die Stimmberechtigten, auf eidgenössischer Ebene durch das Parlament. Diesen Entscheid zu fällen ist das eine, die notwendigen Schritte zu dessen Umsetzung vorzunehmen das andere (und schwierigere). Dabei wird es auch notwendig sein, gewissen Interessenabwägungen vorzunehmen.

In der städtischen Volksabstimmung vom 11. März 2012 geht es nun aber um ein Projekt, bei dem alle gewinnen. Durch die Aufwertung der Kraftwerke Handeck 2 und Innertkirchen 1 wird einerseits die Stromproduktion in diesen Kraftwerken erhöht. Erhöht wird aber insbesondere auch die Leistung der beiden Kraftwerke und damit die Fähigkeit, kurzfristig Strom produzieren zu können. Diese Fähigkeit wird in einer Stromzukunft mit Solar- und Windenergieanlagen statt Atomkraftwerken von zentraler Bedeutung sein.

Die Aufwertung bringt aber auch einen Gewinn für das Ökosystem der Aare. Die Auswirkungen eines Kraftwerkes auf Flora und Faune werden nie gänzlich eliminiert werden können. Mit dem vergrösserten Beruhigungsbecken können die negativen Auswirkungen aber gemindert werden.

Schliesslich gewinnt auch ewb als Unternehmen: durch die Beteiligung an dieser zukunftsträchtigen Investition der Kraftwerke Oberhasli ist ewb besser gerüstet für die Stromzukunft.

Dass es sich um ein gutes Projekt handelt zeigt sich auch in der Tatsache, dass dieser Kredit im Stadtrat einstimmit! angenommen wurde und gestern auch alle Fraktionen gemeinsam an einer Medienkonferenz die Vorteile dieses Projektes gewürdigt haben.

 

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